ORT-1 Früher wurden Häuser selbstverständlich in ihrer Bautypologie und Orientierung dem lokalen Klima angepasst.
Man kann dies auch mit zeitgemässer Architektur tun und so die teilweise sehr hohen Ansprüche an Bauteile und Haustechnik reduzieren.
Der Abstand zu Hoschspannungs- und Bahnstromleitungen muss genügend gross sein, da sich diese elektromagnetischen Felder nicht abschirmen lassen. Mobilfunkfreie Zonen sind selten. Die Bauteile müssen daher ein gutes Abschirmverhalten zeigen. Massivholz hat hier beispielsweise im Verhältnis zu seiner Masse sehr günstige Eigenschaften. Bei Leichtbau-Konstuktionen kann mit Abschirmnetzen oder -Folien Abhilfe geschaffen werden. Bei Massivbauten ist der Schallschutz allenfalls ein Thema bei den Fenstern.
Bei Holzkonstruktionen sind gegebenenfalls besondere Massnahmen mit schwereren Beplankungen nötig.
Gewisse konventionelle Dämmaterialien wie Polystyrol können durch Resonanzeffekte die Schalldämmung beinträchtigen.
An gewissen Orten ist mit erhöhten Konzentrationen von Radon aus den Bodengesteinen zu rechnen. Das radioaktive Gas kann durch Boden und Wände im Untergeschoss dringen und eingeatmet zu Krebs führen. Mit baulichen Massnamen kann dies verhindert werden. Die Radonwerte können kleinräumig variieren, was eine Messung empfehlenswert macht. Das Erdmagnetfeld variiert aufgrund tektonischer und topografischer Phänomene wie Verwerfungen, Schluchten etc. Dies kann bei sensiblen Personen einen erholsamen Schlaf verhindern. Durch Messung und eine sinnvolle Grundrissdisposition kann dem Problem begegnet werden. Dei Erde ist überzogen von radiästhetisch nachweisbaren Zonen und Liniengittern: Hartmann/Curry-Gitter, Wasseradern etc.
Manche Menschen reagieren empfindlich auf solche Einflüsse. Das Lokalisieren solcher Zonen und die Planung störungsfreier Ruheplätze ist von grosser Bedeutung für die langfristige Gesundheit der Betroffenen.
schliessen Case degli Emmigranti in Brontallo Accademia Vivian in Curaglia
DER ORT BAUBIOLOGIE

KLIMA

Bautypologie, Bauweise und Orientierung sind den lokalen klimatischen Bedingungen angepasst.

MAGNETFELDER

Gegen Elektromagnetische Felder von Hochspannungsleitungen und Bahnstrom gibt es keine vernünftige Abschirmung. Sie müssen beim Standortentscheid bzw. der Anordnung des Gebäude auf dem Grundstück berücksichtigt werden.

STRAHLUNG

Hochfrequente Elektromagnetische Felder von Mobilfunkt, Rundfunk und drahtlosen Neztwerken sind überall, aber ihnen kann mit der Bauweise und Abschirm-Massnahmen begegnet werden.

LÄRM

Die Lärmbelastung eines Ortes bestimmt Konstruktions- und Meterial-Entscheide mit.

ERDMAGNETFELD

Aufgrund tektonischer bzw. geologischer Phänomene können lokale Störungen im Erdmagnetfeld den Organismus, insbesondere die Erholung negativ beeinflussen.

BODENEINFLÜSSE

Der Untergrund ist von Wasseradern durchzogen und die Erde von Feinstofflichen Liniengittern überspannt. Pflanzen, Tiere und sensible Menschen reagieren auf diese radiästhetisch "messbaren" Phänomene.

RADON

Aus natürlichen radioaktiven Zerfallsprozessen kann im Boden das Edelgas Radon freigesetzt werden, das Krebs auslösen kann. Radonkarten geben Auskunft über das Belastungsrisiko aufgrund der Geologie. Aufgrund kleinräumiger Abweichungen können aber nur Messungen das Risiko am Ort bestimmen, um allenfalls mit baulichen Massnahmen darauf zu reagieren.